AIDA Prima – Metropolentour ab Hamburg

Der Kreuzfahrtmarkt ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und lockt sehr viele Passagiere auf die Meere dieser Welt. Auch in unserer Familie waren Kreuzfahrten Thema bei unserer jährlichen Reiseplanung. Allerdings schreckte uns die Vorstellung von vielen Passagieren auf engstem Raum immer wieder etwas ab. Bei einem günstigen Angebot für AIDA Prima schlugen wir dann endlich zu, denn für uns gilt: Was man nicht selbst ausprobiert hat, kann man schließlich auch nicht verurteilen. So hieß es dann für uns in Hamburg: „Leinen los“!AIDA Prima - Metropolentour

Anreise zur AIDA Prima

Was uns die Entscheidung „pro Kreuzfahrt“ erleichtert hat, war die kurze Anreise mit dem Auto nach Hamburg. Es wurde also der Kofferraum unseres Autos mit Gepäck vollgeladen und wir machten uns auf den Weg. Damals haben wir haben uns dazu entschieden noch eine Nacht zuvor in Hamburg im Hotel zu nächtigen, um am nächsten Morgen entspannt und ohne Stress auf dem Schiff einzuchecken.  Das Auto haben wir direkt am Morgen am Kreuzfahrtterminal gebucht und damit startete unsere einwöchige Kreuzfahrt mit AIDA Prima. 

Gebucht hatten wir eine Balkonkabine, die wir am Anreisetag ab ca. 14 Uhr beziehen konnten. Nach abgeleisteter Seenotrettungsübung stachen wir also gegen 18:00 Uhr in See. 

Seetag und Southampton

Auf dem Weg nach Southampton kamen wir in den Genuss eines Seetages. An diesem Tag kamen uns erste Zweifel, ob wir eine Woche Kreuzfahrt überhaupt aushalten.  Alle Menschen liefen kreuz und quer über das Schiff und mussten sich erst einmal orientieren. An den Restaurants waren überall Schlangen und einen Tisch für 4 Personen zu bekommen, war mehr als schwierig. Demnach setzte zunächst noch keine richtige Urlaubsstimmung ein. Heute nach mittlerweile vier Kreuzfahrten wissen wir, dass diese Unruhe nur am ersten Tag auf dem Schiff herrscht und an Seetagen. Die Passagiere müssen sich  erst einmal orientieren  und wollen natürlich auch viel ausprobieren.  An einem Hafentag ist es auf dem Schiff super entspannend.  

Nach dem Seetag legten wir morgens in Southampton an. Wir entschieden uns direkt am Vormittag das Schiff zu verlassen und nahmen uns ein Taxi für 10 Euro (einfache Fahrt), um uns ins Zentrum fahren zu lassen. Diesen Weg kann man natürlich auch zu Fuß gehen (Fußweg ca. 40 Minuten), für uns, mit zwei kleinen Kindern, war dies jedoch keine Option. Außerdem habt ihr am Kreuzfahrtterminal auch die Möglichkeit mit einem kostenlosen Shuttle Bus zum SeaCity Museum zu fahren und von dort ins Zentrum zu laufen.  AIDA Prima - Metropolentour

Der Taxifahrer lies uns direkt vor der Fußgängerzone raus und wir unternahmen mit den Kindern einen kleinen Stadtbummel. Dieser endete natürlich mit einem kurzen Shoppingbesuch in der WestQuay Mall. Nach ca. 3 Stunden waren wir wieder zurück am Schiff und relaxten noch etwas am Pool und die große Maus konnte am Nachmittag in den Kidsclub gehen.

AIDA Prima - Metropolentour

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Le Havre, Étretat und Honfleur

Nächster Hafen auf der Metropolentour war Le Havre. Dort hatten wir uns einen Mietwagen gemietet, um etwas die Gegend zu erkunden. Wir machten uns also am Morgen, direkt nach dem Frühstück, zu Fuß auf den Weg zur Anmietstation. Der Fußweg bis dorthin beträgt ca. 20 Minuten, da man vom Schiff erst einmal durch den kompletten Hafen laufen muss, um zur Stadt zu gelangen. Den Mietwagen hatten wir über ADAC Mietwagen mit zwei Kindersitzen gebucht und die Kosten beliefen sich auf 57,00 Euro. Der Vermieter war Enterprise. Nachdem alles fertig eingebaut war, machten wir uns auf den Weg nach Étretat.  Die Fahrt dorthin beträgt ca. 40 Minuten, insofern war für unser jüngstes Familienmitglied ein kurzer Powernap möglich. 

AIDA Prima - Metropolentour

In Étretat angekommen, parkten wir am Ortsrand unser Auto (Parkplätze sind vor Ort sehr gut ausgeschildert) und machten uns zu Fuß auf den Weg zum Strand. Aufgrund der Nebensaison (September) war  dort sehr wenig los. Wir schlenderten durch die kleinen Gässchen direkt zum Strand. Die Kinder waren natürlich sehr glücklich, als sie gesehen haben, dass der Strand aus ganz vielen Steinen bestand. Unsere Tochter hätte am liebsten ihren ganzen Rucksack vollgepackt, jedoch ist das Mitnehmen der Steine in Étretat nicht erlaubt. Vom Strand aus kann man wunderschöne Bilder von den Kreidefelsen und der Steilküste machen. Leider konnten wir nicht den Aufstieg zur Kapelle realisieren, da dies mit Buggy nicht möglich ist. So genossen wir einfach den Ausblick und entspannten etwas bei herrlichem Sonnenschein und frischer Meeresluft.

AIDA Prima - Metropolentour

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Nach ca. 2 Stunden machten wir uns dann auf den Weg nach Honfleur. Fahrtzeit von Étretat ca. 45 Minuten, so dass wir diesen Ort gegen 13:00 Uhr erreichten. Wir parkten auch dort auf einem ausgeschilderten Parkplatz am Ortsrand und machten uns auf den Weg zum Hafen. Direkt am Hafen war ein zweistöckiges Karussel aufgebaut, so dass unsere Kids erst einmal fahren durften. Die Freude war riesen groß und danach hatten sie auch wieder Lust mit uns durchs Städtchen zu schlendern. 

Wir liefen also eine Runde um den Hafen, haben ein Eis gegessen und die alten und schiefen Häuschen bewundert. Gegen 15 Uhr machten wir uns dann wieder auf den Weg nach Le Havre um den Mietwagen abzugeben. Ein Mietarbeiter der Anmietstation fuhr uns dann noch direkt zum Kreuzfahrtschiff, so dass wir nicht mehr den Weg zurück zu Fuß gehen mussten. Nach noch etwas Schiffsleben, fielen wir am Abend alle glücklich und zufrieden ins Bett. 

AIDA Prima - Metropolentour AIDA Prima - Metropolentour AIDA Prima - Metropolentour

Zeebrügge

Am nächsten Morgen legte die AIDA Prima in Zeebrügge an. Da wir uns für diesen Tag nichts vorgenommen hatten, gingen wir am Vormittag von Bord und wurden von dem Hafenshuttel zum Ausgang des Industriehafens gefahren. Von dort machten wir zu Fuß einen kleinen Spaziergang durch das Örtchen Zeebrügge und besuchten noch den Spielplatz des Ortes. Danach verbrachten wir den Tag auf einem sehr leeren Schiff und relaxten am Pool. Nach dem anstrengend Tag in Le Havre genau das Richtige. 

Rotterdam 

Mit Rotterdam erreichten wir dann schon den letzten Hafen unserer Metropolentour. Auf diesen Ort freuten wir uns besonders, da der Liegeplatz der AIDA Prima direkt in der Stadt ist. Wir machten uns also am Morgen auf den Weg in Richtung Kubushäuser und Markthalle von Rotterdam. Das Wetter war wunderschön und warm, so dass für einen schönen Ausflug nichts im Wege stand. Der Fußweg bis zu den Kubushäusern beträgt ca. 30 Minuten. Die große Maus war sehr fasziniert von diesen quatratischen Häusern und auch wir fanden die besondere Architektur sehr spannend. Danach gingen wir in die, direkt gegenüberliegende, wunderschöne Markthalle.  

AIDA Prima - Metropolentour

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Dort gab es viele Köstlichkeiten zu entdecken und die Kinder durften einige Dinge probieren. Weiter ging es dann über die Fußgängerzone von Rotterdam wieder zurück zum Schiff. 

AIDA Prima - Metropolentour

Am Abend besuchten wir dann noch die legendäre Silent Party und genossen den Blick auf das wunderschön beleuchtete nächtliche Rotterdam. Die AIDA Prima legte erst am nächsten Morgen in  ab, so dass auch für Nachtschwärmer die Möglichkeit bestünde, Clubs in Rotterdam zu besuchen. 

Der zweite Seetag dieser Metropolentour verlief sehr ruhig und wir konnten noch einmal alle Dinge am Schiff genießen, bevor es am nächsten Morgen von Hamburg wieder zurück nach Hause ging. 

Fazit

Am Anfang dieser Kreuzfahrt waren wir etwas skeptisch, wollten es aber einfach erste einmal ausprobieren. Schlussendlich hat sich das Anfangsgefühl nicht bestätigt. Wir haben uns nämlich mit dem Kreuzfahrt-Virus angesteckt. Die Metropolentour ist unserer Meinung nach ein super Einstieg in das Reisen mit einem Kreuzfahrtschiff. Die Anreise ist in unserem Fall ohne Flug realisierbar und auch die Destinationen bieten für jeden Geschmack etwas. Neben der Metropolentour waren wir mittlerweile auch mit der Perla im Mittelmeer unterwegs (Bericht folgt noch) und mit der AIDA Prima auf den Kanaren. Wenn ihr lesen wollt, was wir dort alles erlebt haben, dann lest doch einfach hier weiter. 

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