Winterurlaub im Alpbachtal

Pressereise – Nach unserem Aufenthalt in Ruhpolding machten wir uns auf dem Weg ins Alpbachtal in Tirol. Unsere Anreise führte uns über Landstraßen, an denen die Schneefräsen meterhohe Schneewände geschaffen haben. Diese sind stellenweise höher als unser Auto und der Anblick einfach nur atemberaubend. Dabei begleitet uns die Sonne und der blaue Himmel.

Alpbachtal Seenland

Das Alpbachtal Seenland befindet sich inmitten der Kitzbühler Alpen und besteht aus neun Dörfern. Wir bezogen am späten Nachmittag unsere Unterkunft in Reith im Alpbachtal. Die privat geführte Pension Luggi mit ihren rustikal eingerichteten Appartements ist für die nächsten zwei Tage unser zu Hause. Freundlich begrüßt wurden wir von der Inhaberin und deren Enkelin. Man fühlte sich sofort herzlich willkommen. Unser Appartement umfasste ein Schlafzimmer, zwei Bäder und die Küche, in der die Couch zu zwei weiteren Schlafmöglichkeiten umgebaut war. Am Abend ging es dann zu Fuß in den 10 Minuten entfernten Dorfwirt, wo wir die nächsten Tage unser Frühstück und Abendessen einnehmen. Nach dem sehr leckeren Abendessen mit landestypischen Gerichten, sind wir alle müde in unser Bett gefallen.

Pension Luggi Alpbachtal

Am nächsten Morgen stand für uns Schlittenfahren auf dem Programm. Zunächst holten wir unsere Rodel im Sport H & N in Reith ab und machten uns anschließend auf den Weg nach Inneralpbach. Die Fahrt dorthin beträgt ungefähr 15 Minuten. Sie führt uns zum Schluss über eine schneebedeckte Straße durch die wunderschöne Winterlandschaft bis zum Parkplatz, von dem der Aufstieg zur Faulbaumgartenalm startet.

Rasanter Rodelspaß im Alpbachtal

Am Parkplatz sattelten wir die Kinder auf die Schlitten und machten uns auf den ca. 5 km langen Aufstieg. Es hieß nun 364 Höhenmeter zu überwinden, um die Faulbaumgartenalm zu erreichen. Der Weg führt uns durch die wunderschöne Winterlandschaft, über eine kleine Brücke und immer weiter den Berg hinauf.

Der Aufstieg stellte sich jedoch als sehr anstrengend heraus, zu mindest dann, wenn man die große Tochter auf dem Schlitten ziehen muss. Nach ca. 1 Stunde bergauf laufen, waren wir leider am Ende unsere Kräfte angekommen, so dass wir uns entschieden umzukehren. Dies ist natürlich zu jedem Zeitpunkt möglich. Insofern können wir euch leider nicht berichten, wie wunderschön der Ausblick von der Faulbaumgartenalm ist.

Mit ordentlichem Tempo und jauchzenden Kindern ging es also wieder bergab bis zu unserem Auto. Für den Aufstieg zur Faulbaumgartenalm ist eine gewisse Kondition erforderlich, oder die Kinder sollten so groß sein, dass sie ihre Schlitten selber ziehen können. Für das Alter unserer Kinder, fanden wir die Strecke zu anspruchsvoll. Aber ein Abenteuer war es auf jeden Fall.

Rodeln Faulbaumgartenalm
Rodeln Faulbaumgartenalm

Rodeln Faulbaumgartenalm
Rodeln Faulbaumgartenalm
Rodeln Faulbaumgartenalm
Rodeln Faulbaumgartenalm

Nach einer Rast in der Sonne und einer kurzen Verschnaufpause ging es dann am Nachmittag in die kleinste Stadt Österreichs – nach Rattenberg.

Glasbläserei in Rattenberg

In der Stadt Rattenberg, mit ca. 400 Einwohner, befindet sich inmitten der Fußgängerzone die Kisslinger Kristallkugel-Glas Schauglasbläserei. In wunderschönen Ausstellungsräumen, kann man dort die Glaskunst bewundern. Die Kinder waren natürlich von den bunten Kunstwerken begeistert und wir mussten immer mal wieder die Luft anhalten, wenn der kleine Mann zielstrebig auf Vasen und Glaskunstwerken zusteuerte.

Nachdem wir die Ausstellungsräume bestaunt hatten, ging es zur Werkstatt, in der die bunten Kunstwerke entstehen. Die Kinder durften miterleben, wie zwei Glasbläser aus den Bestandteilen Quarzsand, Soda, Pottasche und Kalk vor unseren Augen einen wunderschönen Schwan entstehen ließen.

Anschließend durften wir alle uns einmal am Glasblasen versuchen. Unsere große Tochter hat einen Durstlöscher für Pflanzen geblasen und der kleine Mann eine lila Glaskugel. Die Kinder waren so begeistert, dass sie ihre Kunstwerke am Liebsten gleich eingepackt hätten. Doch diese mussten zunächst 30 Minuten aushärten und abkühlen, so dass wir uns die Warte-Zeit in einem gemütlichen Café in der Fußgängerzone versüßten.

Glasbläserei Rattenberg
Glasbläserei Rattenberg
Glasbläserei Rattenberg

Spiel und Spaß im Juppi Do Kinderland

Mit den selbst erschaffenen Kunstwerken und glücklichen Kindern ging es zurück nach Reith. Nach dem leckeren Abendessen im Dorfwirt, sind wir alle glücklich und zufrieden eingeschlafen.

Am nächsten Morgen war auch schon der letzte Tag unseres Winterurlaubs im Alpbachtal angebrochen. Wir packten also unsere sieben Sachen ein, verluden alles im Kofferraum unseres Autos und machten uns zum Abschluss auf den Weg ins Juppi Do Kinderland.

Das Juppi Do Kinderland befindet sich direkt bei der Reitherkogelbahn in Reith am Alpbachtal. Im Juppi Do Kinderland wird der Tag im Schnee für die Kinder zu einem riesigen Abenteuer. Es gibt dort verschiedene Hindernisparcours für Skifahrer. Mit einem Zauberteppich werden die Kinder der Skischule den Berg hinaufgebracht.

Juppi Do Kinderland
Juppi Do Kinderland

Wir wurden von „Hupsi“ begrüßt, der zuvor schon als lebensechter Esel auf Ski, die Kinder begrüßt hatte. Die Kinder bastelten einen Zauberstab und der kleine Mann konnte mit Bagger und Schaufel im Schnee spielen. Danach ging es auf zur einer Schatzsuche. Dabei war die gesamte Familie gefragt. Zunächst mussten alle Hinweise zur Vervollständigung der Schatzkarte gefunden werden, bevor es auf die Suche gehen konnte.

Nachdem der Schatz gefunden war, wurden alle Kinder und Eltern mit Poporutschern ausgestattet. Mit dem Zauberteppich fuhren wir den Berg hinauf und rutschten den Parcours wieder hinunter. Ein Riesenspaß für Groß und Klein. Zu dem hatten die Kinder noch die Möglichkeit mit einem Reifenkarussel auf dem Schnee zu fahren.

Juppi Do Kinderland
Juppi Do Kinderland
Juppi Do Kinderland
Juppi Do Kinderland
Juppi Do Kinderland
Juppi Do Kinderland

Nach einem wunderschönen Vormittag im Schnee hieß es dann Abschied nehmen und wir machten uns auf die Heimreise. Kaum waren wir über die Grenze gefahren, hatten wir leider auch das regnerische und graue Wetter wieder zurück. Gegen 19:00 Uhr kamen wir schließlich zu Hause an.

Was wir in Ruhpolding alles erlebt haben könnt ihr hier lesen.

PS: Vielen Dank an Tourist Info Alpbachtal Seenland und Hass Marketing & Communications für die Einladung zu dieser Reise. Die Unterkunft wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Alles, was ihr in diesem Post lest, spiegelt unser eigenes Empfinden und unsere Erfahrung wider.

1 Kommentar

  1. Frau_Jasmine
    17. Februar 2019 / 18:00

    Einfach toll!

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